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Pressemitteilung
11.09.2007
Bundeshaushalt zeigt nur die halbe Wahrheit.
Deutliche Kritik aus Kreisen der Wirtschaftsprüfer an der Art, wie der Bund seine Vermögens- und Schuldenlage darstellt.
Mit deutlicher Kritik bedenken Wirtschaftsprüfer die laufende Haushaltsplanung des Bundes. Dabei geht es weniger um die Höhe der Neuverschuldung, als um die Methodik von Haushaltsplanung und Rechnungslegung. Die spiegle die tatsächliche Vermögens- und Schuldenlage nicht wider, kritisieren die Wirtschaftsprüfer.
Bund und Länder stellen bei ihrer Haushaltsplanung immer noch allein auf Einnahmen und Ausgaben eines Jahres ab. In der so genannten kameralen Haushaltsführung werden zukünftige Zahlungsverpflichtungen und Einnahmeausfälle nicht berücksichtigt. So finden sich im aktuellen Haushalt z.B. keine Angaben über zukünftige Pensionszahlungen von geschätzt 1,5 Billionen Euro.